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Vereinsreise in den Aargau

Mittwoch, 28.September 2016. Bahnhof Pfäffikon. Pünktlich um 8 Uhr setzt sich der weisse Bus der Firma Kopf in Bewegung. Für 45 Frauen beginnt die Vereinsreise Richtung Kanton Argau. Unsere Organisatorin und umsichtige Reiseleiterin begrüsst uns alle und freut sich mit uns über das Prachtswetter.

In flottem Tempo geht’s über die Nordumfahrung. Die Fahrgeräusche werden bei weitem übertönt vom fröhlichen Geplauder. Nach dem Gubrist tauchen wir ein in den Nebel, Zeit fürs Einziehen des Reisegeldes und fürs Verteilen der Menukärtchen fürs Mittagessen. Alle wissen nun wieder, ob sie bei der Anmeldung Huhn, Schwein oder Fleischersatz angekreuzt haben. Raffiniert!

Im Foyer des Juramuseums gibt’s nun aber zuerst feinen Kaffee. Dann begeben wir uns auf den sehr professionell gestalteten Rundgang durch die riesengrosse Kaffeemaschine. Eine Kaffeebohne erklärt an verschiedensten Stationen ihre Geschichte. Vom Pflücken der Bohne bis zum Kaffeegetränk sowie den Handel der wertvollen Ware von den Anfängen bis heute. Natürlich ist auch die Geschichte der Firma Jura von den einfachsten Haushaltgeräten bis zu den heutigen Hochleistungskaffeemaschinen Teil dieser Ausstellung.

Im Durchgang zum Shop sind Pokale, ein paar persönliche Dinge und eine lebensgrosse Kartonfigur von Roger Federer zu sehen. Super, ein Foto mit einem Promi!

Während des Museumsbesuchs hat sich der Nebel verflüchtigt. Sonne und blauer Himmel begleiten uns den restlichen Tag.

Nach einem spannenden Rückwärtsmanöver am Hang setzt uns der Busfahrer vor dem Eingang des Restaurants Waldheim in Kestenholz ab. Vom Saal aus haben wir eine herrliche Aussicht übers Mittelland bis zu den Jurahöhen. Das grosse Dorf am Jurafuss mit dem Schloss? Oensingen mit dem Schloss Neu-Bechburg.

Nach dem feinen Zmittag machen viele eine kleine Siesta. Im Bus ist es auf der Weiterfahrt recht ruhig. Wald, Weiden, Maisfelder, Wolfwil, Fulenbach, Bonigen, Herbstblumen in den Gärten und immer wieder ein Blick auf die Aare. Eine schöne, unbekannte Strecke.

Das Schloss Wildegg ist von weither zu sehen. Eine prächtig restaurierte Anlage auf einem Felssporn. An den vorgelagerten Hängen Reben und ein kunstvoll angelegter Nutzgarten. Unglaublich, was es an Gemüsesorten dort alles gibt. Nach einem kurzen Aufstieg zu Fuss werden wir im Schlosshof kurz in die Geschichte der Anlage eingeführt. Die Führerin skizziert uns als Frauengruppe das Leben von den drei bedeutendsten Schlossherrinnen.

Anschliessend begeben sich einige direkt wieder hinunter Richtung Gutshof und Restaurant. Viele hingegen steigen die unendlich vielen Treppen hinauf und besichtigen die unglaublich vielen, reich ausgestatteten Räume. So hat die Patrizierfamilie Effinger über Jahrhunderte gelebt. Es ist sehr eindrücklich.

Der gefürchtete Stau am Gubrist ist schliesslich nur ein kurzes Stück langsam rollende Kolonne. Pünktlich biegt der Bus ab Richtung Bahnhof. Ein Applaus für den Fahrer und ein herzliches Dankeschön an Margrit Christinger für die Organisation dieser tollen Vereinsreise.

Elisabeth Reinhart

Bildergalerie Vereinsreise 2016