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Schweizer Salz für Küche und Strassen

Auf der jährlichen Vereinsreise besucht er gemeinnützige Frauenverein am 11. September die Schweizer Rheinsalinen bei Rheinfelden. Ein gemütlicher Kaffeehalt in Möhlin stärkt uns bevor wir zur Besichtigung in Riburg aufbrechen.
Den interessanten Rundgang starten wir mit einem Film über das „weisse Gold“, wie Salz früher genannt wurde. So werden wir in das Thema eingeführt und erfahren einiges über den Wert des Salzes in früheren Zeiten, die geschichtlichen Hintergründe die zur Gründung der Salzwerke in der Schweiz führten und über die heutige Salzgewinnung weltweit. Die ersten Bohrungen zum inländischen Salzabbau waren im Jahr 1837 mit mühsamer Handarbeit. Doch es machte unabhängig vom Ausland und verkürzte die teuren Transportwege. Die Salzschicht des Urmeeres nach der gebohrt wurde liegt in einer Tiefe von über hundert Meter.
Heute findet der Abbau in umweltschonender Laugentechnik statt, es werden in einer Tiefe bis zu 400 m, jährlich 400’000 bis 500’000 Tonnen Salz abgebaut. Das Prinzip; die angebohrte Salzschicht wird mit Wasser aufgelöst und die Sole in der Saline wieder eingedampft. Zurück bleibt reines Salz in runden Körnern, welches für Küche, Industrie, Landwirtschaft oder den winterlichen Strassenunterhalt verwendet werden kann.  Modernste Verpackungsanlagen stehen zur Verfügung, das Sortiment umfasst über 50 Produkte. Der Vorrat für den Winterdienst geht via Förderband in riesige Hallen. Neu sind dies Holzkonstruktionen in Form einer Kuppel, das ist das idealste Dach um bis 100'000 Tonnen Salz zu lagern und später auf Bahn oder Lastwagen zu verladen. Die zweite Kuppel, Saldom 2 wurde erst dieses Jahr gebaut, er hat eine Spannweite von 120 m und ist 32m hoch.
In der gemütlichen Runde geniessen wir danach direkt am Wasser ein feines Mittagessen im Hotel Schiff in Rheinfelden. Der geplante Spaziergang durch die Altstadt wird durch das Gewitter zum unerwarteten Schirmeinkauf. Glücklicherweise ist der Schiffsteg nicht weit und das Wetter bessert sich auch bald wieder. Die interessante Schifffahrt auf dem Rhein ist sehr abwechslungsreich. Für einige der Frauen ist es das erste Mal, dass sie das passieren einer Schleuse erleben und das emsige Treiben im Rheinhafen beobachten können. In Basel angekommen, haben wir noch genügend Zeit für einen kurzen Stadtbummel, bevor uns der Chauffeur beim Landesteg abholt um uns wieder zügig und sicher nach Pfäffikon zurück zu fahren.

Margrit Christinger, Ressort Ausflüge

Bildergalerie Rheinsalinen