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Vereinsreise nach Feldkirch (A)

Trotz bedecktem Himmel trafen sich am 24. Juni 2009 41 Frauen beim Bahnhof Pfäffikon zur Vereinsreise des Gemeinnützigen Frauenvereins nach Feldkirch. Manch eine Teilnehmerin warf einen Blick gen Himmel und schickte einen Seufzer zu Petrus, dass er den Frauen wohlgesinnt sei und der Regenschirm nicht benützt werden müsste. Die Fahrt mit dem bewährten Bruno Schmid führte vorerst über den Ricken und das Toggenburg nach Wildhaus zu Kaffee und Gipfeli. Frisch gestärkt ging es weiter über Gams-Nendeln nach Feldkirch. Auf der Weiterfahrt riss hin und wieder der Himmel auf, die Berge jedoch grüssten mit frisch gefallenem Schnee. Angekommen in Feldkirch wartete bereits eine Führerin zu einem Rundgang durch die Stadt. Als Erstes ging es ins Rathaus. Anhand eines grossen Gemäldes konnten sich die Reiseteilnehmerinnen ein erstes Bild von Feldkirch machen. Auf dem anschliessenden Rundgang gab es viel Interessantes, Wissenswertes aber auch Lustiges und Kurioses zu berichten. So vernahmen wir z.B., dass schon im Mittelalter eine Art „Schwerverkehrsabgabe“ bezahlt werden musste. Ein mit Weinfässern beladenes Fuhrwerk musste einen „gewichtigeren“ Obulus entrichten als ein Heufuder. Der Tropfen des Ardetzenberges wusste bereits Kaiser Maximilian I. zu schätzen. Und wussten Sie, dass der Katzenturm nichts mit Katzen zu tun hat? Als Katzen wurden im Mittelalter die Kanonen bezeichnet, wobei der vorderste Teil des Geschützrohres die Form eines Löwenkopfes hatte. Ein Spaziergang des Flusses Ill entlang zur Braugaststätte „Rössle Park“ bildete den Abschluss der Führung. Hier erwartete die Reisenden das Mittagessen. Die einen liessen sich mit Rindsgulasch und Butterspätzle, die anderen mit Felchenfilets verwöhnen. Ein „Viertele“ durfte auch nicht fehlen und einige liessen sich sogar noch zu einem Dessert verführen. Nach dem Mittagessen blieb noch Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Es war jetzt angenehm warm, die Wolken hatten sich verzogen. Die fast südlich anmutende Athmosphäre der Stadt lud zum Bummeln ein, zum Shoppen oder auch einfach zum Sitzen in einem Strassencafé. Um 15.30 h trafen sich alle wieder beim Car. Die Rückreise führte über Vaduz-Mels-Sargans und dem Walensee entlang, dann über die Autobahn heim nach Pfäffikon. Danken möchte ich bei dieser Gelegenheit Bruno Schmid, welcher sich den Gegebenheiten auf der Strasse und des Verkehrs anpasste und bis Mühlehorn die Autobahn links liegen liess. 

Margrit Schweizer, Ressort Ausflüge

Bildergalerie Feldkirch